Eine gute, dauerhafte Alternative zu einer Füllung ist das Inlay. Laborgefertigte Inlays können dabei aus verschiedenen Materialien hergestellt werden:

Gold

Das Goldinlay ist wohl die wohl älteste Alternative zu einer Zahnfüllung. Sie wurde schon bei alten Funden in Ägypten entdeckt. Der Zahnarzt schleift die Kariesschädigung aus dem Zahn heraus, präpariert die Wände gradflächig. Mittels eines Abdruckes vom Kiefer wird ein Negativ erstellt, dass im Zahnlabor mit Spezialgipsen ausgegossen wird. Somit wird also die Situation im Munde wieder hergestellt. Im Labor werden dann die fehlenden Partien im Zahn aus Gold ersetzt, das der Zahnarzt später einzementiert. Diese Art von Zahnreparatur ist sehr genau, die Kaufunktion ist bestens wieder hergestellt. Ein Auftreten von neuen Karies ist weitgehend ausgeschlossen.

Vorteile:

– sehr passgenau, sehr langlebig

Nachteile:

-nicht zahnfarbend

 

Kunststoff

Genau wie bei Goldinlays muß der Zahnarzt zuerst den Karies entfernen, die Wände des Zahnes glätten. Ebenfalls wird ein Abdruck genommen und im Zahnlabor ausgegossen. Dann wird aus lichthärtenden Kunststoffen, die auch noch mit bis zu 80% keramischen Anteilen angereichert sind, die fehlende Substanz aufgefüllt. Die Füllung wird genau in der Zahnfarbe der Restzähne erstellt. Auch dieses Inlay wird dann vom Zahnarzt später im Munde mit Zement oder mit Komposit (Kunststoff) eingesetzt.

Vorteile:

– sehr passgenau, zahnfarbend

Nachteile:

– wasseraufnahmefähig – daurch auf längere Sicht Beeinträchtigung der Passung möglich

Keramik

Zur Herstellung einer zahnfarbenen Füllung kann auch Keramik verwendet werden. Da die natürliche Wirkung der Zähne farblich sehr durch den Lichteinfall beeinflusst wird, ist Keramik mit seiner Lichtdynamik bestens gezeichnet. Die Herstellung ist ähnlich wie bei anderen Inlayarten. Präparation durch den Zahnarzt, Abdruck und Modell im Zahnlabor, Herstellung der keramischen Restauration durch den Zahntechniker. Das die Kaufläche funktionell gestaltet eine gute Kaufunktion gewährleistet, ist selbstverständlich.

Vorteile:

– absolut Gewebeneutral, hervorragende Ästhetik erreichbar
– gleiche Abriebhärte wie natürliche Zahnsubstanz

Nachteile:

– erhöhter Eigenanteil

 

 

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